Mein Beitrag hier ist lediglich ein kurz gehaltener Erfahrungsbericht. Die wissenschaftlichen Daten über Spanien kann man ja zu Hauf in Wikipedia nachlesen oder aber man „googelt“ dementsprechend.

Nun als ich auf dem spanischen Festland am Aeropuerto „Alicante“ ankam (bin Langzeiturlauber), es war Anfang Dezember (vor einigen Jahren) hat es heftig geregnet.

Mhm, dachte ich….Regen in Spanien ? In Spanien regnet es doch nie !
Das wird doch auch schon durch den alten Gassenauer „Eviva Espana….die Sonne scheint bei Tag und Nacht…“bestätigt.

Pustekuchen ! Die nachfolgenden 4 Tage regnete es nämlich auch. Die Temperaturen demgegenüber waren aber relativ mild.

Hockt man in Deutschland (ich komme aus dem Kohlenpott), hat man ja so seine Vorstellungen vom Süden Europas. Urlaub auf Malle, schon mal auf Teneriffa gewesen, aber das spanische Festland kannte ich so gut wie kaum.

Ein Freund (lebt in Calpe) hatte mich seiner Zeit mal eingeladen und so habe ich meine ersten Eindrücke über das spanische Festland sammeln können.

Ich sage Euch, schon am ersten Tag war ich relativ baff…..ich dachte niemals, dass Spanien so „bergig“ ist! Und gerade in Calpe – Innenstadt.

Rauf, runter, wieder rauf….wieder runter….Mein Gott, hätte ich so niemals gedacht. Da ich gerne mit meinem Rucksack unterwegs bin, hatte ich mir schon in Deutschland fest vorgenommen, dass Festland „per pedes“ zu erkunden.

Nun, an diesen Plan habe ich ganz fix ein Häckchen gemacht. Hätte ich „Bergsteigen“ wollen, so wäre ich in die Alpen gefahren, aber nicht nach Spanien. Ich Trottel hatte mich vor Abreise natürlich auch nicht per Web kundig gemacht….wie gesagt, man hat ja so seine Vorstellung.

Also ruckzuck ein Auto gemietet und einfach mal ein bisserl die Gegend mit dem PKW erschnüffeln……

Im Ruhrgebiet gibt es ja auch den einen oder anderen Kreisverkehr, aber in Spanien…..aber Hallo….einer gibt dem nächsten die Hand. Kreislige Kreisel überall! Kaum eine Strasse die keinen hat.

Der beste Autofahrer bin ich nun nicht, aber für den alltäglichen Hausgebrauch reicht es allemal. Tja, auf welcher Spur ordnet man sich ein, um in den Kreisverkehr hineinzufahren?

Will man die Erste Ausfahrt des Kreisverkehrs benutzen oder die Zweite, gar die Dritte…..man kann natürlich auch munter kreiseln.

Ein gängiges Vorurteil: „Die Italiener, Spanier, Portugiesen etc….fahren wie die Henker“.

Mhm, stimmt…..und auch wieder nicht.

Der Verkehr in Spanien, es gibt wenig Ampeln, funktioniert eigentlich ganz gut. Da kann man sich nur wundern….wenig Unfälle und auch alles ziemlich flüssig.

Der erste Schock kam dann an einer grösseren Kreuzung, „links abbiegen“.

Oh…Oh, mit dem „links Abbiegen“ ist das in Spanien so eine Sache und schon gar kein Vergleich zu Deutschland.

Wohlgemerkt, wir reden von einer „grösseren Kreuzung“.

Ich als Deutscher, nicht faul und schwupps DIREKT nach links auf die Hauptstrasse der Kreuzung, dann natürlich rechts eingeordnet.

„Vale“ alles klar. Von wegen „alles klar“…..völlig falsch.

Ich formuliere das mal lapidar…..man umrundet die Hauptstrasse und fädelt sich danach dementsprechend ein.

Gewusst wie, war mir völlig fremd und ist es heute auch noch ein wenig.

Den Sachverhalt per Text zu verstehen, ist ein wenig schwierig. Deshalb habe ich aus dem Stehgreif (mit meinen beschränkten zeichnerischen Fähigkeiten) mal eine „Kritzel-Kratzel“ Zeichnug gemacht. Ist, so denke ich, hilfreich…..

Die „Carpe Diem“ hat diesbezüglich einen Beitrag. Ich habe die Redaktion gebeten, diesen einfach mal neben meinem zu platzieren.

Da ist die Problematik relativ gut dargestellt.

Naja, Ihr Leute, ich hätte noch etliches mehr auf Lager……..
vielleicht schreibe ich noch mal etwas…..bis dahin….

Johannes W.

spanisches "links" Abbiegen

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Vielen Dank Johannes für Deinen Artikel……haben wir noch gar nicht
so gesehen….hast aber irgendwie recht.

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