Spanien-Orihuela Costa - Nachrichten 2022

Second Hand wird trotz steigender Preise immer beliebter - 11. April

Klima-Notstand. Technologische Revolution. Pandemie. Rohstoffkrise. Zusammenbruch des Seeverkehrs. Ausfälle. Krieg. Aufschlüsselung des Energiemarktes. Eine seit Generationen nicht mehr erlebte Inflation. Dies sind, kurz gefasst, die wichtigsten Fallstricke, die fast alle Wirtschaftssektoren in den letzten Jahren zu überwinden hatten. Einige, wie z. B. die Automobilindustrie, haben das Pech, unter den Folgen all dieser Störungen zur gleichen Zeit zu leiden. Es handelt sich dabei zweifellos um einen Extremfall, obwohl es schwierig ist, einen Wirtschaftszweig zu finden, der von den Rückschlägen, die der Welthandel in letzter Zeit erlitten hat, verschont bleibt. Aber es gibt eine.

Als ob die derzeitige Situation von den Fachleuten des Second-Hand-Sektors selbst entworfen worden wäre, erlebt der Second-Hand-Markt ein goldenes Zeitalter, indem er sich als Alternative zu praktisch allen derzeitigen Zwängen etabliert. Angesichts von Umweltzielen, Kreislaufwirtschaft und Ressourceneinsparungen. Angesichts der Rohstoff- und Transportkrise werden Produkte, die bereits vor Ort hergestellt werden, nicht mehr angeboten. Und in Anbetracht der explodierenden Preise die Möglichkeit, durch den Verkauf von nicht mehr gebrauchten Produkten ein zusätzliches Einkommen zu erzielen.

Vom Pkw bis zur Textilindustrie geht man davon aus, dass sich die Zahl der Second-Hand-Produkte bis 2030 verdoppeln werden. „Es geht nicht darum, Geld zu sparen, denn das ist oft nicht der Fall“, erklärt Carcasona, der der Meinung ist, dass „der Kunde oft nach Secondhand-Kleidung sucht, die er heute nicht mehr bekommt, sei es wegen der Materialien, der Qualität oder des Designs. Und das ist bezahlt“.

Diese große Entwicklung des Anlasses hat dazu geführt, dass sich Riesen, denen Second Hand theoretisch fremd war, dieser Praxis geöffnet haben. Dies ist der Fall bei Ikea, das seit 2016 einen Rückkaufservice für Möbel anbietet, um die Lebensdauer seiner Artikel zu verlängern. „Das hilft der Umwelt und ermöglicht es vielen Menschen, auf erschwingliche Weise zu kaufen“, sagt Monica Chao, die Nachhaltigkeitsdirektorin des schwedischen Unternehmens. Laut Chao ist es Ikea dank dieser und anderer Initiativen gelungen, mehr als 11,5 Millionen Möbelstücken ein zweites Leben zu geben.

Quelle *informacion/es*

 

Aktuelle Nachrichten

Schreibe einen Kommentar