Rückgang der Landwirtschaft

Die Provinz Alicante hat in einem Jahrzehnt 3.900 Bauernhöfe und 27.300 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche verloren. Obstbäume, Weinberge, Olivenbäume, Gemüse und Zitrusfrüchte sind die Kulturen, die am stärksten zurückgehen. Die landwirtschaftlichen Organisationen führen den Rückgang auf die mangelnde Rentabilität und den Generationswechsel sowie auf Kürzungen und die steigenden Wasserkosten zurück.

Bei den Produkten, bei denen die Anbaufläche leicht zugenommen hat, handelt es sich um Wurzeln und Knollen (von 573 auf 1.391 Hektar), Industriepflanzen (von 903 auf 1.047) und Hülsenfrüchte (von 462 auf 491).

Wenn es darum geht, die Gründe für diesen Rückgang zu benennen, verweisen die landwirtschaftlichen Organisationen auf verschiedene Faktoren, die sich stark auf die Tätigkeit auswirken. Das erste dieser Probleme ist natürlich die mangelnde Rentabilität. Der Präsident von Asaja Alicante, José Vicente Andreu, weist darauf hin: „Wir prangern seit langem an, dass die Landwirte sogar weniger bezahlt bekommen, als ihre Produktion kostet, ein Problem, das sich durch den Anstieg der Kosten für Düngemittel, Behandlungen und Energie noch verschärft hat“.

Der andere Faktor, der derzeit sehr aktuell ist, sind die Kürzungen des Tajo-Segura-Wassertransfers und der Anstieg des Preises für eine so grundlegende Ressource wie Wasser für die Bewässerung. „Die Rückschritte beim Gemüse sind der offensichtlichste Beweis für die Auswirkungen dieses Problems und rechtfertigen unsere Forderungen. Die Daten der letzten Landwirtschaftszählung sind verheerend und geben uns in allem, was wir anprangern, Recht“, betont Andreu.

Bild-Quelle: informacion/es – tony sevilla

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