Der Volkswagen-Konzern hat nach langer Vorbereitung die Planung zu einer weiteren europäischen Fabrik für Batteriezellen in Spanien bestätigt. Das neue Werk soll in Valencia entstehen, etwa 300 Kilometer südwestlich des Hauptsitzes der Tochter Seat in Martorell, wie die Wolfsburger jetzt ankündigten. Sie wird nach dem nordschwedischen Skellefteå und dem niedersächsischen Salzgitter der nächste Standort, von dem Europas größte Autogruppe eigene Akkuzellen für E-Fahrzeuge beziehen will – auch, um unabhängiger von den dominanten Lieferanten aus Asien zu werden.

Das Vorhaben in Spanien war grundsätzlich schon bekannt. Die Investitionen betragen in der Summe über 7 Milliarden Euro. Die Konzernstandorte Martorell und Pamplona sollen ebenfalls profitieren.

In Valencia sollen mehr als 3000 Beschäftigte arbeiten. VW peilt dort eine Batteriezell-Kapazität mit einer elektrischen Energie von 40 Gigawattstunden im Jahr an. Die konkrete Umsetzung hängt noch vom formalen Ergebnis der Bewerbung und einigen Genehmigungen ab.

Klappt es wie geplant, nimmt das Netz der Zellwerke in Europa langsam Gestalt an. Nach Schweden, wo sich VW an der Firma Northvolt beteiligte, Deutschland und nun voraussichtlich Spanien könnte die vierte Fabrik möglicherweise in Osteuropa entstehen. Das deutete Konzernchef Herbert Diess jüngst an. Es laufe ein Sichtungsverfahren.

Quelle CDM Redaktion (informacion/esp)

Gigawatt-Fabrik von VW soll in Valencia 3.000 direkte Jobs schaffen

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